Weitere Fördermöglichkeiten

Weitere Fördermöglichkeiten

Aktion Mensch

Mit der Kinder- und Jugendförderung möchte die Aktion Mensch die Chancen junger Menschen auf Teilhabe und Partizipation am gesellschaftlichen Leben verbessern und die Persönlichkeitsbildung unterstützen. Die Förderung orientiert sich am lokalen Bedarf sowie an qualitativ überzeugenden Konzepten. Zukunftsorientierte Ideen und präventive Aktivitäten haben gute Chancen, mit bis zu 250.000 € gefördert zu werden. Die Projektförderung kann ausschließlich durch freie gemeinnützige Organisationen der Kinder- und Jugendhilfe beantragt werden, die über eine entsprechende Anerkennung verfügen.

In der Förderaktion „Noch viel mehr vor“ werden darüber hinaus Projekte u.a. aus dem Bereich der Kunst und Kultur, sowie Freizeit mit bis zu 5000 EUR gefördert.

Antragsfrist: Antragstellung laufend möglich

Kontakt:        
Silvia Koll
Tel. 0228-2092 5557
E-Mail: silvia.koll@aktion-mensch.de

Nähere Informationen: www.aktion-mensch.de

Aktiv für Demokratie und Toleranz (Wettbewerb)

Das Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt (BfDT) schreibt jedes Jahr im Juli den Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ aus. Damit unterstützt das von der Bundesregierung gegründete BfDT zivilgesellschaftliche Aktivitäten im Bereich der praktischen Demokratie- und Toleranzförderung. Demokratie bedeutet, sich in die Angelegenheiten vor Ort einzumischen und beginnt z. B. in der Familie, in der Schule sowie in der Freizeit. Gewürdigt werden soll das Engagement von Einzelpersonen und Gruppen, die das Grundgesetz im Alltag auf kreative Weise mit Leben füllen. Die Gewinner*innen werden mit Geldpreisen in Höhe von 2.000 bis 5.000 € und einer verstärkten Präsenz in der Öffentlichkeit belohnt. Die Einreichungen für den Wettbewerb sind jährlich innerhalb der ausgeschriebenen Phase und unter Berücksichtigung der jeweiligen Schwerpunktthemen möglich. 2018 liegt ein besonderes Augenmerk auf Projekten gegen Antisemitismus, Rechtsextremismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und für Radikalisierungsprävention.

Einreichungsfrist: tba

Kontakt:
Judith Bartsch
Tel.: 030-254504-466
E-Mail:
buendnis@bpb.bund.de

Nähere Informationen: http://www.buendnis-toleranz.de/aktiv/aktiv-wettbewerb

Amadeo Antonio Stiftung

Die Amadeu Antonio Stiftung fördert Initiativen und Projekte, die sich aktiv mit den Themen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus beschäftigen. Gefördert werden Projekte vorrangig in den neuen Bundesländern, und vor allem dort, wo es Lücken staatlichen Handelns gibt. Besonderes Interesse hat die Stiftung an der Förderung von Initiativen und Projekten, die auf anderem Wege wenig Chancen auf finanzielle Unterstützung haben. Die Amadeu Antonio Stiftung berät und unterstützt die Projekte inhaltlich und kann Erfahrungen und Kontakte vermitteln. Neben der finanziellen Unterstützung helfen die MitarbeiterInnen der Stiftung auch bei der Kontaktaufnahme mit Medien, die den Initiativen zu öffentlicher Aufmerksamkeit verhelfen können. Die Stiftung selbst versteht sich in einem umfassenden Sinne als Entwicklungshelfer, der die Projekte und Initiativen über einen längeren Zeitraum begleitet. Da das langfristige Ziel die Stärkung und Etablierung demokratischer, zivilgesellschaftlicher Strukturen ist, legt die Stiftung großen Wert auf Partnerschaften mit kommunalen und privaten Trägern, Initiativen, Politikern und auch wirtschaftlichen Unternehmen.

Antragsfrist:
bis 2.500 € – Antragsstellung laufend möglich
ab 2.500 € – 30.06. & 31.12. jeden Jahres

Kontakt:

Wiebke Warkentin
Tel.: 030 - 240 886 10
E-Mail: wiebke.warkentin@amadeu-antonio-stiftung.de

Nähere Informationen: www.amadeu-antonio-stiftung.de

Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung

Der Projektfonds fördert Kooperationsprojekte, die für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene neue Zugangsmöglichkeiten zu Kunst und Kultur schaffen. Im Zentrum stehen Vorhaben, die Erlebnisse mit den Künsten, mit ihren ästhetischen, intellektuellen und emotionalen Potentialen ermöglichen. Darüber hinaus werden Wege erforscht, jungen Menschen in Berlin das weite Spektrum der zeitgenössischen Künste zu vermitteln und ihnen ein Instrumentarium an die Hand zu geben, mithilfe dessen sie Kunst und Kultur für sich selbst und im Austausch mit anderen nutzen und reflektieren können. Dies soll allen Kindern und Jugendlichen zu Gute kommen, unabhängig von ihrem sozialen Status. Maßgeblich für eine Projektförderung ist die Zusammenarbeit zwischen einem Partner aus dem Bereich Kunst/Kultur und einem aus den Bereichen Bildung oder Jugend. Der Berliner Projektfonds hat drei Fördersäulen:

  • Fördersäule 1 – Innovative Projekte

Im Sinne eines landesweiten Ideenwettbewerbs werden Kooperationsprojekte mit einer maximalen Laufzeit bis zu 12 Monaten und einer Fördersumme zwischen 5.001 € und 23.000 € gefördert. Zwei Mal jährlich können Anträge gestellt werden, sodass ein Projektstart im Januar oder Juli geplant werden kann.

Nächste Antragsrunde: Anfang März - 14.05.2019 

  • Fördersäule 1plus – „durchstarten“

Das barrierearme Förderprogramm „durchstarten“ richtet sich an Projektleitende, die im regulären Antragsverfahren Barrieren ausgesetzt sind, u. a. Menschen mit Behinderung, mit Flucht- oder Migrationserfahrung oder junge Menschen. Per erleichtertem Antragsverfahren können pro Monat und Person pauschal 1.000 € über einen Zeitraum von bis zu einem Jahr beantragt werden.

Antragsfrist: tba 

  • Fördersäule 2 – Strukturbildende Projekte

Bewährte Projekte mit einer strukturbildenden und mehrjährigen Konzeption, können mit einem Volumen ab 23.001 € gefördert werden. Sie müssen in mindestens sechs Berliner Bezirken stattfinden und können einmal im Jahr beantragt werden.

Nächte Antragsrunde: Anfang September - Mitte November 2019

  • Modul 2plus – Partnerschaften

Gefördert wird der Anschub von Partnerschaftsprogrammen von Kulturinstitutionen mit sichtbarem Entwicklungspotential für eine dauerhafte Zusammenarbeit mit Bildungs- oder Jugendeinrichtungen aus mindestens drei Berliner Bezirken. Sie können drei Jahre in Folge beantragt werden, wofür jährlich steigende Eigenmittel (20% / 50% / 70%, maximal die Hälfte über Personalkosten) einzubringen sind.

Nächste Antragsrunde: Anfang September - Mitte November 2019

  • Fördersäule 3 – Kleine Kiezprojekte (Bezirkliche Projektförderung)

Mit bis zu 5.000 € werden Projekte in einzelnen Bezirken gefördert. Zuständig ist jeweils der Fachbereich Kunst und Kultur des Bezirksamts, in dem der Partner aus dem Bereich Bildung oder Jugend seinen Sitz hat. Je Bezirk können Projekte in einem Gesamtvolumen von 45.000 € pro Jahr gefördert werden, es gelten unterschiedliche Antragsverfahren und Fristen.

Antragsfristen & Kontakt variieren je nach Bezirk.
Aktuelle Ausschreibungen finden Sie hier: www.kubinaut.de/de/finanzen/

Kontakt:
Franziska Münz
Tel.: 030 – 247 498 07
E-Mail: fondsinfo@kulturprojekte.berlin

Nähere Informationen: www.projektfonds-kulturelle-bildung.de

Bildung im Quartier

Bildung im Quartier ist seit 2007 ein Programm der Berliner „Zukunftsinitiative Stadtteil“ und wird in der Strukturfondsförderperiode 2014-2020 im Rahmen der „Zukunftsinitiative Stadtteil II“ (ZIS II) fortgeführt. Seit 2007 werden bereits quartiersbezogene Bildungsangebote und Projekte im Stadtgebiet aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

„Bildung im Quartier“ hat zum Ziel, mithilfe von zusätzlichen bildungsnahen Angeboten zu einer nachhaltigen Stabilisierung von Stadtteilen beizutragen. Gefördert werden Projekte in Quartieren, in denen die Überlagerung von ökonomischen, sozialen, städtebaulichen und infrastrukturellen Defiziten die Lebens- und Arbeitsbedingungen der dort lebenden Menschen, ihre Wettbewerbsfähigkeit und ihre Chancen zur Teilhabe am wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und politischen Leben stark beeinträchtigen. Dazu gehören auch Maßnahmen zur Integration Geflüchteter.

Im Rahmen dieses Förderprogramms sind Projekte ab 50.000 € (Gesamtkosten  einschließlich der Kofinanzierung) förderfähig. Fördernehmer können Personengesellschaften und juristische Personen sowie Behörden sein. 

Der Aufruf zur Beantragung einer Projektförderung erfolgt grundsätzlich in jedem  Programmjahr jeweils zu Beginn des 2. Quartals. Der Projektaufruf, sowie alle weiteren  notwendigen Informationen und Formulare sind auf der Homepage der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen (www.berlin.de/bildung-im-quartier) sowie auf der Seite des  Programmdienstleisters (PDL) (www.pdl-berlin.eu) zu finden.

Nächste Antragsrunde: 03.04.2019

Kontakt:
Sebastian Mönch
Tel.: 030 – 901 394 895
E-Mail:
Sebastian.Moench@SenSW.berlin.de

Nähere Informationen: www.stadtentwicklung.berlin.de

 

Deutscher Museumsmediapreis mb21 (Wettbewerb)

Junge Medienmacherinnen und Medienmacher bis 25 Jahre, die sich spielerisch und kreativ mit digitalen Medien befassen, können über die Website www.mb21.de an dem Bundeswettbewerb teilnehmen. Neben den Preisen in verschiedenen Altersgruppen winken auch Sonderpreise für digitale Spiele, mobile Anwendungen, Medienkunstprojekte aus der Schule sowie zum aktuellen Jahresthema „Zukunftsmusik“. Insgesamt werden Geld- und Sachpreise im Wert von über 10.000 € vergeben. Die besten Arbeiten aus dem Wettbewerb werden zum Medienfestival nach Dresden eingeladen und dort präsentiert. Als Forum der jungen digitalen Medienkultur möchte der Deutsche Multimediapreis mb21 Kinder und Jugendliche im aktiven Medienumgang fördern und ihre kreativen Ideen und Arbeiten würdigen. Er wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der Landeshauptstadt Dresden sowie weiteren Partnern gefördert. Veranstalter des Wettbewerbs sind das Deutsche Kinder- und Jugendfilmzentrum (KJF) sowie das Medienkulturzentrum Dresden.

Einreichungsfrist: voraussichtlich Sommer 2019

Kontakt:
Kirsten Mascher
Tel.: 0351 – 315 40 675
mail@mb21.de

Nähere Informationen: www.mb21.de

Deutsches Kinderhilfswerk Förderfonds

Allgemeines Ziel der Förderfonds des Deutschen Kinderhilfswerkes ist die Verbesserung der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen unter Mitwirkung der Kinder und Jugendlichen sowohl in der Planungs- als auch in der Realisierungsphase. Anträge können insbesondere Vereine und Initiativen (auch Kinder- und Jugendgruppen) stellen. Anträge können nur über das jeweilige Online-Formular entgegengenommen werden. Für die einzelnen Fonds gelten spezifische Förderrichtlinien. Die Förderung unterteilt sich in vier Bereiche: Kindernothilfefonds, Themenfonds, Länderfonds und Sonderfonds.

Antragsfrist:
Themenfonds: 31.03. und 30.09. jeden Jahres
Länder- und Sonderfonds: siehe jeweilige Förderrichtlinien

Kontakt:
Luise Meergans
Tel.: 030 / 308693-19
E-Mail: foerderfonds@dkhw.de

Nähere Informationen: https://www.dkhw-foerderdatenbank.de

Dieter Baacke Preis - die bundesweite Auszeichnung für medienpädagogische Projekte (Wettbewerb)

Mit dem Dieter-Baacke-Preis zeichnen die Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK) und das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend beispielhafte Projekte der Bildungs-, Sozial- und Kulturarbeit aus. Ziel ist es, herausragende medienpädagogische Projekte und Methoden zu würdigen und bekannt zu machen, die Kindern, Jugendlichen und Familien einen kreativen, kritischen Umgang mit Medien vermitteln und ihre Medienkompetenz fördern. Der Preis wird in sechs Kategorien vergeben, die mit jeweils 2.000 € dotiert sind:

  • Projekte von und mit Kindern (0 bis 13 Jahre)
  • Projekte von und mit Jugendlichen (14 bis 18 Jahre)
  • Interkulturelle/internationale Projekte
  • Intergenerative/integrative Projekte
  • Projekte mit besonderen Netzwerkcharakter
  • Sonderpreis 2018 zum Thema „Kinderrechte in der digitalen Welt“

Einreichungsfrist: 31.07. jeden Jahres

Kontakt:
Tel.: 0521/677 88
gmk@medienpaed.de

Nähere Informationen: www.dieter-baacke-preis.de
 

European Youth Culture Award (Wettbewerb)

Der Preis wird jährlich durch die Stiftung Respekt! verliehen. Die Stiftung möchte mit dem EYCA Projekte, Initiativen und Personen ehren, die der Jugend mit einem unverstellten Blick begegnen und neue Impulse in der öffentlichen Debatte über die Jugend setzen. Der Award wird in den drei Kategorien „Wissenschaft und Forschung“, „Kunst und Medien“ und „Jugendarbeit und Selbstorganisation“ verliehen. Potentielle Preisträgerinnen und Preisträger müssen vorgeschlagen und vom Stiftungsrat nominiert werden. Eine unabhängige Jury ermittelt dann die Gewinnerinnen und Gewinner. Alle Nominierten werden zur Auszeichnungsfeier nach Berlin eingeladen. Die Gewinner erhalten außerdem ein Preisgeld.

Einreichungsfrist: 15.01.-31.05.2019

Kontakt:
Respekt! Die Stiftung zur Förderung von jugendkultureller Vielfalt und Toleranz, Forschung und Bildung
Tel.: 030 – 568 220 49
E-Mail: award@respekt-stiftung.de

Nähere Informationen: https://eycablog.respekt-stiftung.de/

Fonds Soziokultur: Der Jugend eine Chance / Allgemeine Projektförderung

Die Allgemeine Projektförderung ist das Hauptförderprogramm des Fonds Soziokultur. Es steht unter dem Motto „Wettbewerb um die besten Projektideen“. Gefördert werden zeitlich befristete und modellhafte soziokulturelle Projekte im gesamten Bundesgebiet. Bewerben können sich kulturelle Initiativen, Zentren und Vereine. Gefördert werden in der Regel max. 50 % der Projektgesamtkosten, jedoch max. 26.000 €.

Mit dem Förderprogramm Der Jugend eine Chance will der Fonds Soziokultur Jugendlichen zwischen 18 und 25 Jahren die Möglichkeit geben, eigene Projektideen im soziokulturellen Praxisfeld zu entwickeln und umzusetzen. Es hat den Anspruch, die kreativen Potentiale junger Menschen zu wecken und zu fördern. Ziel ist dabei, Jugendliche zum (längerfristigen) Engagement im soziokulturellen Praxisfeld zu ermutigen. Gefördert werden max. 2.000 Euro, in der Regel max. 70 % der Projektgesamtkosten. Antragsberechtigt sind junge Menschen zwischen 18 und 25 Jahren, die sich zu einer Initiative oder einem Verein zusammengeschlossen haben.

Anträge können jedes Jahr bis zum 2. Mai und bis zum 2. November eingereicht werden. Der Termin am 2. Mai ist für Projekte vorgesehen, die im zweiten Halbjahr des laufenden Jahres, jedoch nicht vor dem 15. Juli starten. Der Termin am 2. November ist für Termine bestimmt, die im 1. Halbjahr des Folgejahres, allerdings nicht vor Ende Januar beginnen.

Antragsfrist: 02.05. & 02.11. jeden Jahres

Kontakt:
Klaus Kussauer
Tel.: 0228 / 971 447 90
E-Mail: info@fonds-soziokultur.de

Nähere Informationen: www.fonds-soziokultur.de

Hauptstadtkulturfonds

Mit der Unterzeichnung des Hauptstadtfinanzierungsvertrages am 8. Mai 2017 stehen dem Hauptstadtkulturfonds ab 2018 jährlich 15 Mio. € aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien zur Verfügung.

Aus dem Hauptstadtkulturfonds werden Einzelprojekte und Veranstaltungen gefördert, die für die Bundeshauptstadt Berlin bedeutsam sind, nationale und internationale Ausstrahlung haben bzw. besonders innovativ sind. Die Förderung kann für nahezu alle Sparten und Bereiche des Kulturschaffens gewährt werden: Architektur, Design, Ausstellungen, Bildende Kunst, Filmreihen, Literatur, Musik, Musiktheater, Performance, Tanz, Theater, für spartenübergreifende, interdisziplinäre Vorhaben und Projekte, die dem Kulturaustausch dienen. Die Projekte müssen in Berlin realisiert bzw. präsentiert werden.

Die Geschäftsstelle des Hauptstadtkulturfonds ressortiert bei der für Kultur zuständigen Senatsverwaltung und wird vom Land Berlin finanziert.


Antragsfrist: 17.04.2019, 01.10.2019

Kontakt:        
Diedrich Wulfert
Tel.: 030 – 902 287 44
E-Mail: diedrich.wulfert@kultur.berlin.de

Nähere Informationen: www.hauptstadtkulturfonds.berlin.de

Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlin: Förderbereich 1

Das Programm fördert im Programmbereich 1 zeitlich befristete Projekte öffentlicher und freier Träger, Verbände und zivilgesellschaftlicher Initiativen in den Bereichen Jugendarbeit, Jugendverbandsarbeit und Jugendsozialarbeit mit lokaler oder landesweiter Ausstrahlung. Insbesondere werden Projekte gefördert, die einen lebendigen und spannenden Rahmen zum Erproben für Neues und Besonderes schaffen, einen experimentell-innovativen Ansatz versprechen oder in besonderem Maße das Engagement bzw. die Aktivierung von jungen Menschen zum Ziel haben.

Hauptzielgruppe sind junge Menschen im Alter von 12 – 21 Jahren.

Mögliche Themen können etwa die Erweiterung von Beteiligungskontexten, die Förderung von ehrenamtlichem Engagement, die Entwicklung neuer Beteiligungsformate (ePartizipation), die Förderung von Vielfalt und Toleranz oder politisch-historische Bildung sein. Der Jugend-Demokratiefonds Berlin schreibt im Förderbereich 1 seine Projektfördermittel zweimal im Kalenderjahr aus.

Die maximale Fördersumme beträgt 15.000 €.

Antragsfrist: 03.05.2019

Kontakt:
Bernd Gabler
Tel.: 030 – 284 701 920

E-Mail: go@stark-gemacht.de

 

Nähere Informationen: www.stark-gemacht.de

Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlin: Allgemeine Projektförderung

Die Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlin unterstützt zeitlich befristet Projekte in Trägerschaft von gemeinnützigen Einrichtungen. Gute Ideen, neue Wege und Methodenvielfalt sind sehr erwünscht, die Themenfelder sind frei wählbar. Wichtig und gleichrangig ist die aktive Beteiligung von in Berlin lebenden Kindern und/oder Jugendlichen, unabhängig von der religiösen, sozialen und ethnischen Herkunft. Sehr gern werden generationsübergreifende Projekte mit aktiver Beteiligung von Jung und Alt unterstützt.

Fördersummen zwischen 5.000 und ca. 7.000 € entsprechen der derzeitigen Praxis.

Mit den Stiftungsmitteln können Sach- und Personalkosten finanziert werden. Öffentliche Einrichtungen und Privatpersonen können nur im Zusammenschluss mit einem eingetragenen gemeinnützigen Verein Förderanträge stellen. Nutzen Sie gern das Beratungsangebot der Stiftung.

Antragsfrist: 08.04.2019, Mitte September 2019

Kontakt:
Sabine Budde
Tel.: 030 – 284 701 912
E-Mail:
budde@jfsb.de


Nähere Informationen: www.jfsb.de

 

Junge Ohren Preis (Wettbewerb)

Der JUNGE OHREN PREIS prämiert herausragende Vermittlungsprogramme und würdigt Musikvermittler_innen für ihre beispielhafte Arbeit. Ziel ist es, ein Zeichen zu setzen für offene Ohren und offene Musikkulturen. Musikprofis aus dem gesamten deutschsprachigen Raum wird ein junges Forum zur Vorstellung ihrer Konzepte geboten. Der Preis wir in zwei Kategorien vergeben:

In der Kategorie „Programm“ wird beispielhafte und konsistente Vermittlungsarbeit von Ensembles, Orchestern, Bühnen, Festivals und anderen (auch freien) Institutionen des aktiven Musiklebens ausgezeichnet, vor allem dafür, dass sie Musikvermittlung als selbstverständlichen Bestandteil ihrer Arbeit begreifen, der profilgebend für ihre Institution wirkt. In der Kategorie „Exzellenz“ werden herausragende Persönlichkeiten der Musikvermittlung gewürdigt, die mit ihrer Arbeit beispielgebend sind und dem (klassischen) Musikleben innovative Akzente verleihen.

Für die Preisträger*innen der beiden Kategorien ist ein Preisgeld in Höhe von insgesamt 10.000 € ausgelobt.

Einreichungsfrist: tba

Kontakt:
Julia Seitz
Tel.: 030 – 530 029 45
j.seitz@jungeohren.de

Nähere Informationen: www.jungeohrenpreis.de
 

Kinder zum Olymp! (Wettbewerb)

Jedes Jahr schreibt die Bildungsinitiative Kinder zum Olymp! unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten einen von der Deutsche Bank Stiftung geförderten deutschlandweiten Wettbewerb aus. Ausgelobt wird DER OLYMP – Zukunftspreis für Kulturbildung. Es geht um die Weiterentwicklung der Kooperation zwischen Kultur und Schule. Einzelprojekte eignen sich nur bedingt dazu, einen nachhaltigen Zugang zu Kunst und Kultur zu schaffen. Ziel muss es deshalb sein, über ganzheitliche Programme und Modelle langfristig Strukturen für kulturelle Bildung zu schaffen. Das können zum Beispiel Kultureinrichtungen und Künstler mit ihren Schulkooperationen oder Schulen mit kulturellem Profil sein.

Einreichungsfrist: Frühjahr 2019

Kontakt:
Dr. Margarete Schweizer
Tel.: 030 / 8936350
ms@kulturstiftung.de

Nähere Informationen: http://www.kulturstiftung.de/kinder-zum-olymp/
 

Klang.Forscher.-Preis (Wettbewerb)

Klang.Forscher! ist ein Kooperationsprojekt der Stiftung Zuhören, die unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier steht, der PwC-Stiftung Jugend – Bildung – Kultur und CHUNDERKSEN, einem Büro für Filmproduktion und Kommunikationsdesign. Ziel ist es, das bewusste Zuhören zu fördern. Das Projekt richtet sich an Schülerinnen und Schüler ab der 6. bis 10. Jahrgangsstufe aller Schularten in ganz Deutschland. Die Klang.Forscher! erstellen Hörstücke und werden dabei von professionellen Mediencoaches unterstützt, die sie vorsichtig lenken, aber nicht anweisen oder belehren, da das Prinzip des forschenden Lernens im Vordergrund des Projekts steht.

Einreichungsfrist: voraussichtlich Herbst 2019

Kontakt:
Sonja Kunze (Stiftung Zuhören c/o Bayerischer Rundfunk)
Tel.: 089 – 590 041 269
E-Mail: sonja.kunze@br.de

Nähere Informationen: www.zuhoeren.de

Kreuzberger Kinderstiftung: Kinder- und Jugendengagement in Deutschland

Die Kreuzberger Kinderstiftung möchte Kinder und Jugendliche dazu anregen, ihr eigenes Lebensumfeld aktiv, verantwortungsbewusst und demokratisch mitzugestalten. Gefördert wird daher das Engagement junger Menschen und ihre Teilhabe an gesellschaftspolitischen Prozessen. Dazu gehören Projekte, die interkulturellen Austausch, soziales Engagement und interkulturelle Begegnungen zwischen geflüchteten und nicht geflüchteten Kindern und Jugendlichen sowie die Auseinandersetzung mit anderen Kulturen ermöglichen. Die Zielsetzung des Projektes steht an oberster Stelle und muss genau definiert werden. Die Partizipation Jugendlicher an der Initiierung, Organisation und Durchführung des Projektes ist gewünscht. Es werden nur außerschulische Projekte gefördert, die nicht im Rahmen eines schulischen Lehrplans stattfinden.

Antragsfrist: 20.03.2019             

Kontakt:
Claudia Grüneberg 
Tel.: 030 / 695 339 7-14
E-Mail: grueneberg@kreuzberger-kinderstiftung.de

Nähere Informationen: www.kreuzberger-kinderstiftung.de

Antragsfrist: derzeit werden keine Anträge angenommen

Landesjugendring Berlin: Jung - Geflüchtet - Selbstbestimmt

Der Landesjugendring Berlin fördert laufend Angebote für junge Geflüchtete von Berliner Jugendverbänden, Jugendbildungsstätten und Migrant_innenjugendselbstorganisationen aus Mitteln des Landes Berlin – Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie. Ziel der Maßnahmen soll es sein, jungen Geflüchteten Angebote zur Freizeitgestaltung und zur Interessenvertretung zu machen sowie Bildungsmaßnahmen anzubieten. Junge Geflüchtete sollen so in Angebote der Jugend- und Jugendverbandsarbeit einbezogen werden. Gefördert werden spezielle Maßnahmen der Jugend- und Jugendverbandsarbeit für junge Geflüchtete mit bis zu 5.000 € oder Teilnahmebeiträge und Übersetzungskosten für die Teilnahme junger Geflüchteter an anderen Maßnahmen (Kurse, Seminare, Ferienfreizeiten u. Ä.) mit bis zu 350 € pro Teilnehmer*in.

Antragsfrist: spätestens 2 Wochen vor Maßnahmenbeginn

Kontakt:
Silke Rühmann
Tel.: 030 / 818 861-14
E-Mail: ruehmann@ljrberlin.de

Nähere Informationen: www.ljrberlin.de/jung-gefluechtet-selbstbestimmt

Liz Mohn Kultur- und Musikstiftung: Ideeinitiative Kulturelle Vielfalt mit Musik

Mit der Ideeninitiative Kulturelle Vielfalt mit Musik möchte die Liz Mohn Kultur- und Musikstiftung das Miteinander von Kindern und Jugendlichen mit unterschiedlichem kulturellen Hintergrund fördern. Bundesweit sind Institutionen, Vereine, Bildungseinrichtungen, Stiftungen sowie individuelle Initiativen mit gemeinnützigen Partnern eingeladen, musisch-kulturell orientierte Projekte für ein erfolgreiches Miteinander von Kindern und Jugendlichen zu entwickeln.

Die von der Stiftung zur Verfügung gestellte Fördersumme wurde im Jahr 2018 im Vergleich zu den Vorjahren auf insgesamt 100.000 € verdoppelt. Die „Ideeninitiative Kulturelle Vielfalt mit Musik“ unterstützt jährlich maximal 20 der eingereichten Projektanträge mit jeweils bis zu 7.500 €.

Angaben zum Bewerbungsverfahren und das Online-Formular für Projektanträge gibt es auf der Website.

Nächste Antragsrunde: ab Mai 2019

Kontakt:        
Nadine Sträter
Tel.: 052418181533
E-Mail: straeter@kultur-und-musikstiftung.de

Nähere Informationen: www.kultur-und-musikstiftung.de

Medienanstalt Berlin Brandenburg/Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlin: Freifunk für Medienkompetenz und Beteiligung

Freifunk für Medienkompetenz und Beteiligung ist ein Pilotprojekt der Medienanstalt Berlin Brandenburg und der Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlin im Rahmen des Landesprogramms jugendnetz-berlin zur Förderung von freien WLAN-Zugängen und der Entwicklung und Erprobung von mobilen Angeboten und Beteiligungsprojekten in der Jugendarbeit. Berliner Initiativen und freie, gemeinnützige Träger der Jugend(medien)arbeit können sich für eine Förderung von Projekten bewerben, die sich mit Jugendlichen zu den Themen Digitale Mündigkeit und Selbstermächtigung sowie den Aufbau von freien Funknetzwerken (Freifunk) und offenen WLAN-Zugängen auseinandersetzen. Ob Workshops, Maker-Spaces, BarCamps oder die Gründung einer AG: Die Formate sollten so gewählt werden, dass ein hohes Maß an Mitbestimmung der Jugendlichen gesichert wird. Je nach Inhalt und Umfang können bis zu 2.000 € beantragt werden. Die Förderung erfolgt per Werkvertrag, entschieden wird kurzfristig.

Antragsfrist: tba

Kontakt:        
Bernd Gabler
Tel.: 030 – 2847 019 -30
E-Mail: gabler@jfsb.de

Nähere Informationen: www.jugendnetz-berlin.de

Mixed Up. Für Kulturelle Bildungslandschaften (Wettbewerb)

Bewerben können sich Teams aus allgemeinbildenden Schulen bzw. Kindertageseinrichtungen und aus Kultur- oder Jugendarbeit (z. B. Einrichtungen der kulturellen Kinder- und Jugendbildung, Künstler*innen, Vereine) in Deutschland, die gemeinsam kulturelle Bildungsprojekte für Kinder und Jugendliche umsetzen und dadurch kulturelle Teilhabemöglichkeiten schaffen. Das Ziel des Wettbewerbs lautet:

  • die Zusammenarbeit zwischen Jugendarbeit, Kultur und Bildung (Schulen und Kindertageseinrichtungen) fördern und die Potenziale von Kooperationen sichtbar machen.
  • Die jugendpolitische Bedeutung Kultureller Bildung für Partizipation von und Freiräume für Kinder(n) und Jugendliche(n) hervorheben.
  • Kinder und Jugendliche mit Kunst und Kultur in ihren Bildungprozessen, ihrer Persönlichkeitsentwicklung und ihrem Kompetenzerwerb unterstützen.
  • Kulturelle Teilhabemöglichkeiten an Musik, Spiel, Theater, Tanz, Rhythmik, bildnerischem Gestalten, Literatur, Medien und Zirkus erweitern.

Prämiert werden modellhafte Kooperationen, die den Zielen entsprechende Kriterien erfüllen.

Der Wettbewerb wird ausgelobt vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung.

Einreichungsfrist: voraussichtlich Mai 2019

Kontakt:
Kristin Crummenerl
Tel.: 02191 / 79 43 94
crummenerl@bkj.de

Nähere Informationen: www.mixed-up-wettbewerb.de
 

PwC-Stiftung

Die PwC-Stiftung fördert bundesweit Projekte der ästhetischen Kulturbildung im Bereich der darstellenden und bildenden Kunst, der Musik und der Literatur sowie der Neuen Medien, und der werteorientierten Wirtschaftsbildung für Kinder und Jugendliche. Ein besonderer Förderschwerpunkt der Stiftung sind Projekte, die auf die Verbindung von kultureller und ökonomischer Bildung abzielen. Bewerben können sich gemeinnützige Organisationen sowie Kultur- und Bildungseinrichtungen, deren Projektvorhaben sich durch ihre Konzeption und Kreativität, ihren Inhalt und vernetzte Denkansätze oder neuartige Vermittlungsformen auszeichnen. Sie sollten sich zudem in die vorhandenen Strukturen des Bildungssystems einfügen, damit sie möglichst viele Kinder und Jugendliche erreichen. Durch handlungsorientierte und partizipative Ansätze sollen junge Menschen lernen, sich eine eigene Meinung zu bilden und sich mit ihrem Werteverständnis auseinanderzusetzen. Der Fokus liegt gezielt auf einer Breitenförderung, beispielsweise in Schulen oder außerschulischen Einrichtungen.

Gefördert werden

Zweistufiges Verfahren:

  1. Vorabanfrage bis 3. bzw. 1.9. jeden Jahres
  2. Antragstellung bis 15.03. bzw. 15.09. jeden Jahres

Kontakt:

Dr. Mareen Ziese

Tel. 069 9511-9890
E-Mail
: info@pwc-stiftung.de

 

Nähere Informationen: www.pwc-stiftung.de

"Rauskommen!" - Kulturelle Bildungslandschaften (Wettbewerb)

Der Bundeswettbewerb „Rauskommen!“ sucht frische Ideen für mehr Teilhabe an kultureller Bildung. Der Bundesverband der Jugendkunstschulen und Kulturpädagogischen Einrichtungen e.V. (bjke) schreibt zum neunten Mal den durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderten Bundeswettbewerb „Rauskommen! – Der Jugendkunstschuleffekt“ unter der Schirmherrschaft von Bundesjugendministerin Dr. Franziska Giffey. Jugendkunstschulen und kulturpädagogische Einrichtungen aus dem gesamten Bundesgebiet sind aufgerufen, sich mit neuen Ideen für mehr Teilhabe von Kindern und Jugendlichen an kultureller Bildung zu bewerben. Gesucht werden spannende, transferfähige Praxisbeispiele, die zeigen, wie man erfolgreich kulturelle Bildungspraxis mit möglichst allen Kindern und Jugendlichen entwickelt und gestaltet.

Einreichungsfrist: Mitte 2019

Kontakt:

Bundesverband der Jugendkunstschulen und Kulturpädagogischen Einrichtungen e.V. (bjke)

Tel. 023 03 - 25 302 0

E-Mail: info@bjke.de

Nähere Informationen: www.bjke.de

Robert Bosch Stiftung: Integration neu denken

Mit "Integration neu denken" wollen SINGA Deutschland und Robert Bosch Stiftung zivilgesellschaftliche und kommunale Akteure in ihrem Engagement mit Flüchtlingen und Neuzuwanderern stärken, um Begegnungen auf Augenhöhe und Teilhabe vor Ort zu ermöglichen. Ziele des Programms sind es, dass die deutsche Zivilgesellschaft und ihre Institutionen inklusiver arbeiten, damit echte Teilhabe von Neuzuwanderern in allen Gesellschaftsbereichen möglich ist. Die entwickelten guten Lösungsansätze sollen Inspiration für einen besseren gesellschaftlichen Zusammenhalt sein. Dafür bietet SINGA Deutschland fünf zivilgesellschaftlichen Projekten (Ehrenamtliche und ihre Initiativen/Organisationen) sowie kommunalen Einrichtungen aus verschiedenen Regionen in Deutschland, die aktuell einer lokalen Herausforderung zum Thema Teilhabe gegenüberstehen, ein intensives Trainings- und Beratungsprogramm und eine gemeinsame Erarbeitung von Lösungsansätzen an. Die teilnehmenden Organisationen erhalten zudem eine Förderung von bis zu 10.000 Euro für die Umsetzung der Lösungsansätze. Zudem sollen sie sich im Projektverlauf miteinander vernetzen.

Antragsfrist: 18.01.2019

Kontakt:
Fabian Thun
Geschäftsführer SINGA Deutschland gUG
E-Mail: fabian@singa-deutschland.de

Nähere Informationen: https://www.bosch-stiftung.de/de/projekt/integration-neu-denken

Sebastian Cobler Stiftung für Bürgerrechte: Projektförderung

Die Sebastian Cobler Stiftung setzt sich ein für die Wahrung der verfassungsmäßig garantierten Grundrechte und für Gleichberechtigung und Toleranz. Sie fördert Projekte bundesweit. Ein Schwerpunkt liegt auf der Hilfe für politisch, rassisch, religiös Verfolgte, für Geflüchtete und Behinderte.

Antragsfrist: 30.04. & 30.09. jeden Jahres

Kontakt:        
Kerstin Reimers
Tel.: 069 – 69 869 360
E-Mail
: info@sebastian-cobler-stiftung.de

Nähere Informationen: www.sebastian-cobler-stiftung.de

Stiftung Deutsche Jugendmarke

Die Sonder-Briefmarken „Für die Jugend“ werden jährlich vom Bundesfinanzministerium herausgegeben und der Zuschlagserlös aus dem Briefmarkenverkauf geht direkt an die Stiftung Deutsche Jugendmarke, die damit bisher mehr als 2000 Projekte mit über 200 Millionen Euro finanziert hat. Unterstützt werden Vorhaben anerkannter freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe mit überregionaler oder bundesweiter bzw. modellhafter und innovativer Bedeutung mit bis zu 200.000 €. Anträge können gestellt werden für innovative Projekte, Bauprojekte, Forschungsprojekte und Projekte mit bundesweiter/bundeszentraler Bedeutung. Die Auswahl der Projekte und Maßnahmen erfolgt durch die Mitgliederversammlung, die sich aus erfahrenen Praktikern der öffentlichen und freien Kinder- und Jugendhilfe zusammensetzt. In der Regel tagt die Mitgliederversammlung jährlich im Frühjahr und Herbst.

Antragsfrist: 11.3.2019 & 22.08.2019 (Posteingang)

Kontakt:
Ina Pfeiffer
Tel.: 0228 – 959 581 1
E-Mail
: i.pfeiffer@jugendmarke.de

 

Nähere Informationen: www.jugendmarke.de

Stiftung Erinnerung Verantwortung Zukunft (EVZ) Begegnung mit Zeitzeugen

Förderprogramm für Begegnungen mit ehemaligen Zwangsarbeitern und anderen Opfern des Nationalsozialismus. Erzählungen von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen machen Geschichte lebendig. Die persönlichen Begegnungen ermuntern junge Menschen, sich mit NS-Überlebenden und ihren Lebensgeschichten auseinanderzusetzen. Dadurch werden die Erinnerungen der Opfer an nachfolgende Generationen weitergegeben und bewahrt.
Die Stiftung unterstützt seit 2002 Einladungen ehemaliger Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter sowie anderer Opfer des Nationalsozialismus nach Deutschland. Vornehmlich junge Menschen werden so ermutigt, sich mit den Lebensgeschichten der Zeitzeuginnen und Zeitzeugen auseinanderzusetzen. Zudem werden begleitende Projektarbeiten dieser Jugendlichen, zum Beispiel Theaterprojekte, Interviews und Filme finanziell unterstützt. In Einzelfällen fördern wir auch: Jugend- und intergenerative Projekte mit Reisen aus Deutschland zu Zeitzeuginnen und Zeitzeugen in Mittel- und Osteuropa, Israel oder den USA. Weitere Informationen finden Sie in der aktuellen Ausschreibung. 

Antragsfrist: Bewerbung fortlaufend möglich: Antragstellung mind. 3 Monate vor Projektbeginn

Kontakt

Evelyn Geier

E-Mail: geier@stiftung-evz.de

Tel.: 030 – 25929720 erreichbar dienstags und mittwochs 

Nähere Informationen: www.stiftung-evz.de
 

Stiftung Mitarbeit: Starthilfe

Die Stiftung Mitarbeit vergibt Starthilfezuschüsse bis 500 EUR an kleinere lokale Organisationen mit geringen eigenen finanziellen und personellen Ressourcen sowie an neue Initiativen und Gruppen, die in den Bereichen Soziales, Politik, (Erwachsenen-)Bildung, Kultur, Umweltschutz, Gesundheit und Kommunales innovativ tätig sind. Wesentlich ist, dass beispielhaft aufgezeigt wird, wie Zusammenschlüsse von Menschen das Leben in unserer Gesellschaft mitbestimmen und mitgestalten können.

Antragsfrist:    25.02.2019, 03.06.2019, 26.08.2019, 04.11.2019

Kontakt:     
Corinna Asendorf
Tel.: 0228-60424-27
E-Mail: asendorf@mitarbeit.de 

Nähere Informationen:  https://www.mitarbeit.de/foerderung_projekte/starthilfefoerderung/ 

Stiftung Werkstatt Vielfalt

Werkstatt Vielfalt ist ein Programm der Robert Bosch Stiftung, durchgeführt von der Stiftung Mitarbeit. Gefördert werden Projekte, die lokal und stadtteilübergreifend sowie längerfristig (6 bis 24 Monate) angelegt sind. Inhaltlich kommen Projekte in Frage, die Begegnungen junger Menschen zwischen 8 und 27 Jahre untereinander oder mit anderen Menschen fördern, das Verständnis verschiedener gesellschaftlicher Gruppen füreinander vertiefen oder die aktive Teilhabe junger Menschen an ihrem Lebensumfeld unterstützen. Die Anträge können durch gemeinnützige Vereine, Initiativgruppen, Schulen, Universitäten, Quartiermanagements, städtische Jugendeinrichtungen, Sozialunternehmen, religiöse Vereinigungen oder Migrantenorganisationen gestellt werden. Dies ist auch in Kooperation mit Partnern möglich. Gefördert werden Projekte mit jeweils bis zu 7.000 €.

Antragsfrist: 15.03.2019

Kontakt:    
Timo Jasters und Björn Götz-Lappe
Tel.: 0228 / 60424-12/ -17
E-Mail: jaster@mitarbeit.de / goetz-lappe@mitarbeit.de

Nähere Informationen: http://www.mitarbeit.de/werkstatt_vielfalt.html

Stiftung Pfefferwerk: Projektförderung

Anliegen und Auftrag der Stiftung Pfefferwerk ist es, Projekte und Initiativen von gemeinnützigen Trägern in Berlin zu unterstützen. Die Vorhaben müssen im Förderbereichen der Stiftung angesiedelt sein, unmittelbar oder auch perspektivisch neue Arbeits- und Ausbildungsplätze schaffen und/oder es müssen sich durch sie die Chancen von benachteiligten Menschen auf einen Einstieg ins Erwerbsleben verbessern. Bevorzugt gefördert werden Projekte, bei deren Realisierung mehrere Förderbereiche der Stiftung Pfefferwerk miteinander verknüpft sind, die einen Beitrag zu mehr Chancengleichheit für Benachteiligte leisten und/oder die Vielfalt im Gemeinwesen stärken. Wichtig ist, dass die Stiftung schwerpunktmäßig solche Vorhaben fördert, die einen arbeitsmarktlichen Effekt haben. Die maximale Höhe eines ausgereichten Zuschusses beträgt 6.000 € pro Kalenderjahr. Die Förderung ist auf einen Zeitraum von maximal drei Jahren begrenzt.

Antragsfrist: Antragstellung ist laufend möglich

Kontakt:
Margitta Haertel
Tel.: 030 / 67 30 54 54
E-Mail: info@stpw.org

Nähere Informationen: www.stpw.org
 

Stiftung SPI / Jugend-Demokratiefonds Berlin: Förderbereich 2

Der Förderbereich 2 des Jugend-Demokratiefonds besteht aus Aktionsfonds zur Kinder- und Jugendbeteiligung in den Bezirken. Die Entscheidung über die Mittelvergabe wird durch einen freien oder öffentlichen Träger organisiert und verwaltet. Über die Verwendung der Fördermittel aus den bezirklichen Aktionsfonds entscheiden Kinder- und Jugendjurys in den jeweiligen Bezirken. Die Bezirke beteiligen sich an Organisation und Durchführung des Programms mit jeweils mindestens 10% der Fördersumme. Die zu fördernden Projekte sind überwiegend durch eine Gruppe von Kindern und Jugendlichen (bestehend aus mehr als 3 Personen) selbst entwickelt und beantragt. Die Kinder und Jugendlichen führen das Projekt eigenständig mit den zur Verfügung gestellten Mitteln durch.

Antragsfristen & Kontakt variieren je nach Bezirk. 

Aktuelle Termine und Ansprechpartner_innen in den Bezirken finden Sie unter
http://www.stark-gemacht.de/de/Programm/programmbereich2_kontakte.php

weltwärts Begegnungen

Im Rahmen der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung hat das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) im Juli 2016 eine neue Förderlinie aufgelegt. Sie ermöglicht Jugendgruppen aus Deutschland und Ländern des Südens, gemeinsame Projekte im gegenseitigen Austausch durchzuführen. So können junge Menschen die Weltgesellschaft aktiv und nachhaltig mitgestalten. Über die Förderlinie kann nicht nur der Jugendaustausch gefördert werden. Auch Maßnahmen zur Qualifizierung von Trägern und innovative Modellprojekte der internationalen Jugendarbeit stehen im Blickpunkt der Förderlinie.

Antragsfrist:
für Anträge bis 50.000 €: 31.03.2019
für Anträge über 50.000 €: 30.9.2019

Kontakt:
ENGAGEMENT GLOBAL
Koordinierungsstelle weltwärts
Tel.: 0800 – 188 718 8 oder: 0228 – 207 172 32
E-Mail: sekretariat@weltwaerts.de

Nähere Informationen: www.weltwaerts.de
 

Werner-Coenen Stiftung zur Stärkung von Familien und Jugendlichen

Anliegen der Werner-Coenen-Stiftung ist die Qualifizierung und Weiterentwicklung von Angeboten der Jugendhilfe für Kinder und Jugendliche in Berlin. Es handelt sich um eine unselbständige (treuhänderische) Stiftung unter dem Dach der Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlin (jfsb). Mit den Erträgen aus dem Stiftungsvermögen werden innovative Ansätze und Strategien im Umfeld der erzieherischen Hilfen von gemeinnützigen Trägern der Jugendhilfe gefördert. Schwerpunkte sind erstens Kinderschutz und die Auflösung des Tabus zu Missbrauch und Misshandlung. Zentral ist zweitens die Stärkung und deutliche Einbindung von Bezugspersonen von Kindern und Jugendlichen, die in der Jugendhilfe betreut werden, auch im Sinne von Vermeidung und Verkürzung von erzieherischen Hilfen. Drittens gehören ins Profil der Stiftung Rechte und Pflichten für Eltern und junge Menschen in der Jugendhilfe – Einmischen, Aufklären, Beteiligen. Gefördert werden zeitlich befristete Projekte mit einer Dauer von 12 Monaten (ungeachtet des Jahreswechsels). Es können maximal 10.000 € beantragt werden. Fördermittel werden zweimal jährlich ausgeschrieben. 

Antragsfrist: verlängert bis 06. Mai 2019
Das Kuratorium 
der Werner-Coenen-Stiftung entscheidet am 13. Juni 2019 über neue Projekte.

Kontakt:
Sabine Budde
Tel.: 030 – 284 7019-12
E-Mail: 
budde@jfsb.de

Nähere Informationen: www.werner-coenen-stiftung.de