Die Bedeutung der kulturellen Bildung ist in der öffentlichen wie fachlichen Diskussion längst unumstritten. Über die Auseinandersetzung mit Kunst und Kultur erwerben Kinder und Jugendliche künstlerische und ästhetische Fähigkeiten, sie entwickeln ihr sprachliches und bildhaftes Ausdrucksvermögen, sie schulen ihre Sinne und lernen sich selbst kennen – mit ihren Stärken und Schwächen, erkennen ihre Potentiale und entwickeln soziale Kompetenz.
Die Bildungslandschaft in der Bundesrepublik wie auch in Berlin ist in Bewegung. Schulreformen und Ganztagsschule verändern Zeitbudget und Alltag von Kindern und Jugendlichen. Die laufende Übertragung bisher bezirklich/kommunal organisierter Jugendeinrichtungen an „Freie Träger“ führt zu einer Neuaufstellung der „Offenen“ wie der „Kulturellen Kinder- und Jugendarbeit“. Mit der Intensivierung der Angebote für Kinder und Jugendliche seitens der Kultureinrichtungen im Zusammenhang mit der Entwicklung und Fortschreibung des „Rahmenkonzept(es) Kulturelle Bildung“ für das Land Berlin, kommen neue und zusätzliche Akteure in Schule, Jugendarbeit und Kindertagesstätten.
Das Projektvorhaben „Jugendkulturzentren in bezirklichen Bildungsnetzwerken“ setzt sich zum Ziel, die Erfahrungen und Expertise der Einrichtungen der Jugendhilfe im Feld der kulturellen Bildung aufzunehmen und im Rahmen regionaler Bildungsnetzwerke neu zu positionieren. Beispielhaft Einrichtungen der Jugendarbeit mit kulturellem Schwerpunkt als Jugendkulturzentren mit erweiterten Unterstützungs-, Vernetzungs-, Service- und Angebotsfunktionen entwickelt werden.
Das Projekt wird gefördert durch:
in Kooperation mit:
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